Das hier:
Wenn die Aufnahme in keiner Sender-Mediathek zur Verfügung steht:
meinte @martiko
Zur Anmerkung: Hier würde ich sogar das aus der Kabel Eins Classics Sendermediathek vorziehen, da man diese vorspulen kann. Die Aufnahme von Kabel Eins Classics kann man nicht vorspulen.
Das mag ja sein, nur wenn ich etwas aus der Mediathek schauen will, nehme ich es doch gar nicht erst auf, oder?
Du kannst es gerne machen.
Die neuen Schwerpunkte im Vergleich:
1. Reine Rechenpower: Die MagentaTV One (Typ A) bleibt durch die Architektur der A73-Kerne der Favorit für Multitasking und extrem schnelles App-Handling. Die waipu.tv Box versucht dies durch eine sehr hohe Taktung (2,5 GHz) des S905X5M auszugleichen, was sie ebenfalls sehr flott macht.
2. Bildoptimierung:
Sowohl die waipu.tv Box als auch die MagentaTV One (Typ B) verfügen über moderne Chipsätze mit NPU-Unterstützung für KI-Upscaling. Das bedeutet, beide Boxen sind besser darin, herkömmliches HD-Fernsehen auf einem 4K-Bildschirm scharf aussehen zu lassen als der Typ A der Telekom.
3. Der „Codec-König“:
Technisch gesehen behält die MagentaTV One (Typ B) die Nase vorn, wenn es um die nächsten 5 bis 10 Jahre geht. Die Unterstützung für H.266 (VVC) ist ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Trio, das langfristig für effizienteres Streaming bei geringerer Internetlast sorgen wird.
Fazit
Da nun alle Boxen beleuchtete Fernbedienungen bieten, rückt die Entscheidung fast ausschließlich auf die Software-Vorlieben und die Zukunftssicherheit:
• Bist du Telekom-Kunde, bietet die MagentaTV One (besonders Typ B) das technisch rundeste und am besten integrierte Paket.
• Die waipu.tv Box ist die ideale Wahl, wenn man maximale Hardware-Leistung zum oft günstigeren Preis des waipu-Ökosystems sucht.
KI Spam, hoffentlich zerplatzt die Blase bald.
naja so falsch sind die Aussagen jetzt aber auch nicht. VVC ist wirklich Zukunftsorientierend.
Prozessor selber ist bisher unklar was Typ B am Ende wirklich besitzt.
Was den H.266 Decoder angeht, bestimmt halt meistens das schwächste Glied der Kette. Sprich solange man die ältere Hardware noch unterstützen will, hat man mit dem neuen Codec nur Mehrarbeit und zusätzliche Kosten auf Anbieterseite. Insbesondere weil der Traffic immer günstiger wird, spart man durch höhere Effizienz auch nicht unbedingt das große Geld ein.
Im UHD-Bereich ist derzeit H.265 der Codec der Wahl, in HD sogar nur H.264.
Ist die Frage was H.266 zum Durchbruch verhelfen soll und Leute dazu bringt, die neue Hardware zu kaufen. Ansonsten kann das noch lange dauern ![]()
Solche Codecs werden sowieso nicht zu unserem Vorteil genutzt.
Die Telekom bietet 7,6Mbit bei H264
Wenn die H265 benutzen würden für HD, jede wette das dann die Bitrate um die hälfte ca. sinkt.
Die Qualität wird nie verdoppelt bei gleichbleibender Bitrate, sondern die Qualität bleibt gleichbleibend bei halbierter Datenrate.
Wenn die Angaben überhaupt stimmen, tippe ich mal darauf, dass der H.266-Chip aktuell leichter – nicht unbedingt billiger – erhältlich ist.
Mir ist klar, dass nicht von heute auf morgen der Codec von Dienste und Co eingesetzt wird, wenn aber ein Gerät diesen wiedergeben könnte, dann ist es erstmal kein Nachteil für die Zukunft.
AV1 wird von Netflix z.B. ja auch eingesetzt und war in der Tat neben HDR10(+) ein Grund von der ShieldTV auf die MagentaTV One zu wechseln.
Weshalb investiert dann aber zb Netflix so konsequent in die Minimierung von Traffic?
…um noch mehr zu sparen.
Um beim Preis nicht mehr zahlen zu müssen, da immer mehr der Traffic steigt.
Na klar macht es grundsätzlich Sinn am Traffic zu sparen… nur zum einen hat ein MagentaTV wesentlich weniger Kundschaft und damit Traffic, zum anderen ist die Telekom selbst Netzbetreiber und interner Traffic ist besonders günstig. Und dann muss man halt abwägen.
Die Formate kann man mittlerweile ja recht flexibel in Echtzeit für die verschiedenen Geräte zusammenschustern (Stichwort HLS vs. DASH), aber Video Encoding ist aufwändig und teuer - so eine H.XXX Lizenz kostet ja auch Geld und zwar nicht wenig und der neueste Codec hat noch mal einen Premium-Aufschlag, den für „billiges“ SD/HD zu nutzen, um ein paar Bits zu sparen ist imho wenig lukrativ. Insbesondere solange man noch „alte“ Geräte hat, die den neuen Standard nicht können, hätte man weiterhin doppelte Kosten, denn man kann die alten Encoder ja nicht abschalten.
Das rechnet sich imho erst, wenn man Richtung UHD oder 8K geht, dann machen die 50% auch ordentlich was aus, weil man sonst deutlich mehr Traffic erzeugen würde. Und der neue Codec spielt sein Können auch hauptsächlich in dem Bereich aus. Denn eine gewisse „Sockelbitrate“ hatten bisher alle Codecs. Oder anders ausgedrückt wäre es eine Milchmädchenrechnung anzunehmen, dass ein 5MBit H.264 Stream durch einen 2,5Mbit H.265 bzw. einen 1,25MBit H.266 Stream zu ersetzen wäre. In der Praxis wird man auch mit dem modernsten Codec nicht wesentlich unter 3MBit in der Echtzeit-Transcodierung kommen, wenn man nicht Abstriche in der Bildqualität machen will.
Und damit wären wir auch wieder beim Punkt LiveTV vs. Streaming. Wenn ich ein Netflix bin kann ich natürlich meine Inhalte erstmal in H.264 kodieren und wenn ich damit durch bin und die Server sich langweilen, lass ich sie halt noch H.265 und wenn ich damit fertig bin mit AV1 und dann wegen mir noch in H.266. Bin ich aber eine Telekom und muss alle Formate parallel 24/7 bereitstellen, dann geht das halt richtig ins Geld.
Fraglich ob man das durch etwas gesparten Traffic wieder reinholen kann. Aber ich bin mir sicher, wenn es so wäre, hätte man es längst gemacht ![]()
Die Zu- und Absagen für den Test zur MagentaTV Stuart Classic sind rausgegangen.
Hab mal wieder ne Absage bekommne, so wie immer. ![]()
”…danke für dein Interesse am Friendly User Trial „MagentaTV Stuart Classic“.
Leider sind alle Laborplätze vergeben.
Bleib neugierig, vielleicht klappt es beim nächsten Mal.”
Dieser Quatsch-Artikel, vor allem wegen der Aufnahmeprogrammoierung aus der Ferne.