Corona-Virus - Wahnsinn in Tüten

Ich komme mir vor, als wäre ich im Irrenhaus. Generell mag ich es, wenn Probleme und Situationen versachlicht werden. Meinem Eindruck nach ist weder das Eine noch das Andere der Fall.
Wenn ich heute in den Supermarkt schaue, dann haut es mir die Kinnlade herunter. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Alle Regale leer, Konservendosen: leer, Paletten Mehl: leer, Nudeln: leer. Ich habe heute 1 Glas Sauerkirschen ergattert. Es gibt keine Milch, es gibt keine Milchprodukte, es gibt keine Konserven, kein Klopapier, keinen Reis. In der Tiefkühltruhe liegen Fertigpizzen, die sind noch reichlich da, auch Eis ist noch vorhanden und Süßwaren ebenfalls.

Da will jeder Mensch ruhig und besonnen mit der Lage umgehen und im Alltagshandeln stellt sich das dann so dar. Da frage ich mich schon, hat die Menschheit eine Meise???

Es gibt auch Leute (da schließe ich mich ein), die ganz regulär einkaufen gehen, ohne vom Corona-Hype beeinflusst zu sein und dann muss man förmlich um ein Brot kämpfen. Die Leute wollen keine Panik, handeln aber so. Ich hab es letztlich akzeptiert und gönne allen, die so unfassbar egoistisch und wenig nachsichtig sind, alles, was sie erbeutet haben. Aber gut finde ich es nicht. Ruhiges, überlegtes Handeln sieht anders aus. Und es werden dieselben Leute sein, die im Nachhinein herumjammern, wie schlimm alles ist, obwohl Sie sich bereits besser gestellt haben als andere.

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Alle sagen: Keine Panik. Gibt keinen Grund dazu.

Wenn man sich umschaut: Regale in den Läden leer, jeder redet davon, überall hört und liest man davon, Länder verweigern die Einreise.

Wie soll man da schon ruhig bleiben? Panik ist übertrieben, die habe ich nicht. Ich fühle mich in den letzten Tagen so, als würde man schon in der Apokalypse leben, weil alle Menschen und Länder durchdrehen. Aber nach dem Gang in die Toilette sich nicht mal die Hände waschen.

Das sage ich doch. Ich bin auch ruhig, auch innerlich. Aber es nervt mich, wenn die Leute einen in ihren Strudel reinziehen.

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Volle Zustimmung!

Verkauf nur noch in haushaltsüblichen Mengen erlauben.

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Wir sind noch außen vor, aber die Schutzmaßnahmen unserer Landesregierung (Schleswig-Holstein) gelten auch für uns.
Falls der Schiffsverkehr mit Personenbeförderung eingestellt werden muss, wird es keine Auswirkungen auf die Versorgung haben (diese kommt auf jeden Fall mit dem Versorgungsfrachter Di und Fr).
Die Einzigen, die nervös werden, sind unsere Mehrtagesgäste/ Urlauber. Niemand weiß, ob ab Montag oder im Laufe der Woche die „Helgoland“ ihren Betrieb einstellt. Die Meisten werden wohl morgen nach CUX zurück fahren (Problem: es dürfen nur noch maximal 500 Passagiere mitgenommen werden).
Kleine Veränderungen gibt es aber auch bei uns: statt 10 dürfen nur noch 4 Personen mit unserem Fahrstuhl Unterland <–> Oberland befördert werden.

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Die Leute tun ja so, als verhungern sie oder in die Richtung. Ja, und? Dann hält man als Zivilgesellschaft einfach mal zusammen und gut ist.

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Hier im Eingang wohnen 8 Parteien. 7 Parteien über (teils weit) 60 Jahre alt. 8. Partei ein Studentenpärchen (2. Generation) boten gerade heute allen anderen Bewohnern an für sie einkaufen zu gehen :+1:

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Das mit den leeren Regalen kann ich so nicht bestätigen.
Mag daran liegen, dass wir unsere Wocheneinkäufe, schon seit Jahren, Donnerstags tätigen.
Außerdem haben wir in unserem Stadtteil mehr als genug Discounter.
Im Umkreis von 4 Km gibt das hier 3 X Aldi, 2 X LIDL, 2 Große REWE und EDEKA Märkte und ein REAL. Also Auswahl genug.
Was natürlich am Freitag und Samstag passiert kann ich nicht beurteilen. Aber muss man denn unbedingt Freitag oder Samstag einkaufen?
Am Donnerstag, um die Mittagszeit, jedenfalls waren bei EDEKA (Wocheneinkauf), LIDL (Cigarillos) und ALDI (Bohrschrauber) alle Regale bestens gefüllt. Habe dabei bewusst in allen 3 Filialen die Regale inspieziert. Alle OK!
Mag auch sein, dass es in der Großstadt etwas anders aussieht als auf dem Land, aber ich habe den Eindruck, dass die Wuppertaler das Ganze etwas gelassener sehen :wink:

Solch einen Idioten wie gestern in Osnabrück, der 50 Kg Mehl bunkern wollte, habe ich hier noch nicht erlebt

Ich bin immer Mittwochs unterwegs und kann deine Ausführungen nur bestätigen

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Also ich war gestern und da war auch noch fast alles da. Zwar war die Konservenabteilung etwas dezimiert, aber bis auf Linsen mit Suppengrün war noch alles da. Naja, als Schwabe muss man immer eine Notration für Linsen mit Spätzle zuhause haben :innocent:

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Ich war heute in der Stadt und hier ist einiges weg. Klopapier, Küchenrollen, Desinfektfionsmittel, Handseifen (außer die von Sebamed). Wenn die Leute merken, dass ihre Hände austrocknen, werden sicherlich auch Handcremes gekauft.

REWE, Penny, 2 × Rossmann, ALDI kein Toilettenpapier und keine Küchenrollen mehr … Demnächst Kanalisation verstopft? :roll_eyes:

Kartoffeln waren auch aus …

Selber habe ich noch keine komplett leeren Regale gehabt. :man_shrugging:

Meine Freundin hatte wohl bei Pasta, Dosentomaten und Öl sowas erlebt. :man_shrugging:

@Master, du sprichst mir aus der Seele. Was aktuell an Irrsinn abgeht, es geht auf keine Kuhhaut und ich wünsche mir, dass unsere Regierung endlich mal anderes macht, als heisse Luft abzulassen.

Sollen sie ansagen, welche Massnahmen sie für erforderlich halten und diese dann durchziehen. Aber dieses „…eine dynamische Entwicklung…täglich neu bewerten…“ Gelaber und der Verweis auf „Massnahmen sind Sache der Länder“, hier wird imho deutlich mehr Panik unter den Menschen geschürt, als das diese Geblubber irgendwem hilft.
Beispiel, heute war nun verkündet das auch in M-V die Schulen dicht sind. Jup, gerne. Aber warum zum Geier müssen da die Stadt und Landkreis Rostock nebst Landkreis Grevesmühlen schon am Freitag Schliessungen von Schulen, Behörden usw verkünden um dann darauf zu verweisen am Samstag würden dann die anderen Landkreise darüber beraten? Warum kann man sowas nicht am Stück machen, einfach ansagen das es zu Schliessungen kommt in M-V und Ende. Dieses ewige scheibchenweise beschliessen von Massnahmen, welche gerne vorgestern noch als unsinnig ausgeschlossen wurden, dies geht mir auf den Kranz! Und es verbreitet in meinen Augen nur zusätzlich Unsicherheit, damit am Ende Panik.

Ergebnis dieses imho kopflosen Agierens hab ich dann hier anhand des Kaufland, grüne Wiese bei Rostock. Der war bereits gestern völlig ausgebombt, es gab buchstäblich nichts mehr zu kaufen.
Heute dann die Eskalation im besagten Kaufland. Da stand offenbar noch eine einsame Stiege Milch umher und um diese haben sich dann mehrere Menschen geprügelt. Im Wortsinn, es gab eine handfeste Schlägerei. Resultat daraus, der Kaufland wurde geräumt. Ist nun mit Sicherheitskräften abgeriegelt und die lassen nur noch Personengruppen a 10 Menschen in den Markt. Das Chaos könnt ihr euch vorstellen. Denn bevor diese 10 Menschen da nicht wieder raus sind, da kommt kein anderer hinein.

Irrsinn! Haben denn unsere Politiker wirklich kein Gefühl dafür, wie ihr Auftritt im Grunde alles nur noch weiter anheizt? Mal von den Medien ab, bis auf einige Ausnahmen.
Aber, wenn man bei Springer könnte, wie man vielleicht wollte…von der BLÖD würde derzeit vermutlich im Stundentakt eine neue Ausgabe erscheinen…schön mit „Das Ende ist nahe“ schreienden Zeitungsboten unter die Massen gebracht…

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@Freddie da ist das Problem es ist alles Ländersache. Berlin kann nur Empfehlungen rausgeben wir die einzelnen Länder.

Normalerweise sollte diese Regelung bei so einer sagen wir mal Pest aufgehoben werden,was aber mit Sicherheit nicht kommt, und es bleibt alles so wie es ist mit Hamsterkäufen. Leider

Die Hamsterkäufe würde es dann aber trotzdem geben…liegt in der Natur des Menschen.

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Italien und ab morgen auch Frankreich dicht. Mal sehen, wie das Leben im Lockdown so sein wird.

Und die gute D-Mark kommt :wink:

Vor allem sollten die was sagen, wenn es wirklich Erkenntnisse gibt. Stochern im Nebel ist noch nie meine Welt gewesen. Vielleicht wären auch die Medien gut beraten, einem das nicht rund um die Uhr vor die Nase zu setzen. Es ist zwar eine Situation, die man bewältigen muss. Aber die Leute in Panik versetzen, hilft niemanden. Und je mehr Experten zu Wort kommen, um so mehr Meinungen gibt es und der Bürger weiß doch schon vorher nicht, was er wie machen soll. Ich empfehle Besonnenheit und es besteht immerhin die Möglichkeit, dass man das überlebt und das halte ich für realistisch. Dass Menschen sterben mag bedauerlich sein, aber das ist im Grunde ein natürlicher Vorgang. Das kann man sich auch mal vergegenwärtigen. Und im Übrigen überlebt die Mehrheit, das könnte vielleicht in die Gewichtung von Information ruhig öfter mit einfließen.

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Bitte nicht, ich hab mich jetzt vom Umrechnen erst verabschiedet. :sweat_smile: